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Oberbürgermeisterkandidat

Wir sagen danke!

Liebe Wählerinnen und Wähler,

In den letzten Jahren habe ich immer wieder festgestellt, es reicht nicht Visionen zu haben, man braucht auch die Machtinstrumente, entsprechende Mehrheitsverhältnisse und ein Netzwerk Gleichgesinnter, um Visionen auch Wirklichkeit werden zu lassen. Nach 6 Jahren berufs- und familienbedingter Pause im Neuburger Stadtrat bin ich deshalb überzeugt, dass jetzt der Zeitpunkt für mich gekommen ist, wieder Verantwortung in meiner Heimatstadt zu übernehmen.

Damit Sie mich als Kandidat zum Amt des Oberbürgermeisters besser einschätzen können, möchte ich mich heute bei Ihnen genauer vorstellen.

Ich bin 51 Jahre alt, verheiratet seit 26 Jahren mit meiner Frau Doris. Wir haben drei Töchter mit 24, 21 und 15 Jahren, zwei sind derzeit im Studium, die jüngste geht aufs Gymnasium.

Wir wohnen in Neuburg auf unserem landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieb, den ich 1996 von meinen Eltern übernommen habe und den ich gerne und in enger Zusammenarbeit mit einem Berufskollegen bewirtschafte. Meine Frau leitet die Außenstelle der Regens-Wagner-Berufsschule in Hohenwart.

Meine Familie steht bei mir ganz oben. Ich mag Neuburg als meine Heimat und möchte meinen Beitrag dazu leisten, sie erfolgreich in die Zukunft zu führen. Es gilt jetzt, die Weichenstellungen dafür zu stellen, dass Neuburg auch für unsere Kinder ein wirtschaftlich potenter und attraktiver Wohn- und Arbeitsort bleibt.

Kurz zu meinem Werdegang:

Ich habe nach meinem Abitur am Neuburger Descartes-Gymnasium in Weihenstephan Landwirtschaft studiert, dann dort promoviert und war anschließend fast 10 Jahre lang wissenschaftlicher Assistent und Projektleiter an der TU München-Weihenstephan. Ich weiß also, was es bedeutet, jeden Tag 75 km in die Arbeit zu fahren. Deshalb ist mir besonders wichtig, alles dafür zu unternehmen, in Neuburg neue Arbeitsplätze entstehen zu lassen.

Seit 2002 arbeite ich in Neuburg beim Kuratorium Bayerischer Maschinenringe als Beratungsleiter für das bayernweite Beratungsangebot der Maschinenringe und als Projekt- und Organisationsentwickler.

Während dieser Tätigkeit habe ich sehr viel gelernt über die Entwicklung von Nonprofit-Organisationen. Auch eine Kommune ist eine Nonprofit-Organisation, d.h. nicht gewinnorientiert und dem Wohle ihrer Bürger verpflichtet. Hier meine wichtigsten Erkenntnisse:

Was macht den Erfolg aus!

-         Erfolgreich sind Organisationen und Kommunen dann, wenn die Entscheidungsträger an der Spitze (Politik und Verwaltung) klare Visionen haben und diese konsequent verfolgen. Wenn Visionen fehlen, dann dümpelt man eher so dahin, entschieden wird nach aktueller Stimmungslage, größere Herausforderungen bleiben erstmal liegen.

-         Gute Führungskräfte können die haupt- und ehrenamtlichen Mitstreiter für gemeinsame Visionen und Ziele begeistern. Dann weiß jeder, was von ihm verlangt wird und wie er sich am besten einbringen kann.

-         Wenn Visionen und Ziele klar sind, heißt die einzige Messlatte für alle Entscheidungen: zielführend oder nicht.

Und nicht mehr: Entspricht der politischen Tagesstimmung.

-         Das Fehlen von Visionen und Liegenlassen ungenutzter Chancen, meist entstanden durch Zögern oder Nichtentscheiden, wird meist erst viele Jahre später sichtbar und ist dann kaum mehr oder nur mit großem Aufwand zu korrigieren.

Glauben Sie mir, wenn ich die Stadt Neuburg so beobachte, sehe ich einige Parallelen:

Sei es bei der Frage des Kaufs eines Grundstücks am Bahnhof, beim Schul-Ringtausch, Kauf des Areals an der Lassigny-Kaserne, bei der Frage der zweiten Donaubrücke oder beim Ausbau des schnellen Internets.

Irgendwie fehlt der erkennbare rote Faden, das Gesamtkonzept. Und häufig wird mit „zu teuer“, „jetzt nicht“ argumentiert. Und irgendwie hat wahrscheinlich jeder aus seiner Sicht Recht, weil es keine gemeinsame Sicht gibt. Es fehlt die Vision.

Im Wahlprogramm der Freien Wähler haben wir zukunftsorientierte und konkrete Visionen für Neuburg formuliert, die unter Berücksichtigung wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Aspekte einen deutlichen Entwicklungsimpuls für die Stadt Neuburg bis in das nächste Jahrzehnt geben werden. Überzeugen Sie sich selbst davon auf Seite 7 dieser Ausgabe von „Freie Wähler kompakt“.

Geht nicht, gibt’s nicht!

Lasst uns durch Bündelung und Motivierung aller Kräfte in Neuburg eine neue Aufbruchsstimmung schaffen, die beseelt ist vom Glauben, auch schwierige Zukunftsaufgaben bewältigen zu wollen!

Natürlich wird es bei großen Projekten wie zweite Donaubrücke, schnelles Internet, Schulneubau auch Schwierigkeiten und Widerstände geben. Dies sollte uns aber nicht entmutigen, weiter zu machen, Lösungen zu suchen, Gespräche zu führen, Koalitionen mit den positiv denkenden Menschen zu bilden.

Appell an die schweigende Mehrheit!

Besonders deswegen geht mein Appell an die schweigende Mehrheit in der Stadt: Wenn auch Sie überzeugt sind, dass es richtig ist, die großen Themen für die Stadt Neuburg endlich anzugehen, beteiligen Sie sich. Äußern Sie Ihre Meinung, gehen Sie zu den Wahlen, entscheiden Sie mit.

Sonst siegen am Ende immer die, die von Anfang an immer schon wissen, dass es besser ist, alles so zu lassen wie es ist.

Ihr

Dr. Hans Habermeyer

Oberbürgermeisterkandidat