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08.09 FW Nah am Bürger

FREIE WÄHLER im Gespräch mit den Bürgern

Pressemitteilung vom 8. September 2012

Bildungspolitik vernünftig angehen

Neuburg/Donau (CK). Die Landtagsabgeordneten der FREIEN WÄHLER Eva Gottstein (Eichstätt) und Markus Reichhart (Ingolstadt) haben die Wichtigkeit der Bildung – von der frühkindlichen Erziehung bis hin zur Erwachsenenbildung – für Bayern und Deutschland betont.

Bei einer öffentlichen Bürgersprechstunde in Neuburg an der Donau standen die Abgeordneten den Fragen interessierter Bürger Rede und Antwort. Angesichts des momentan beginnenden neuen Schuljahres als auch des Ausbildungsjahres waren Gottstein und Reichhart ideale Ansprechpartner für Fragen, Anliegen und Ideen der Bürger.

Auch die anwesenden Neuburger Freien Wähler waren im Gespräch mit den Bürgern. Bezirksrat Klaus Brems, Kreisrat Günter Huniar und Stadtrat Roland Harsch diskutierten mit den Neuburgern über die Verkehrssituation und weitere kommunale Themen. Die Bürger freuten sich über die Möglichkeit ihren Volksvertretern ihre Anliegen loszuwerden und die Positionen der Freien Wähler zu diversen Themen zu erfahren.

Eva Gottstein, Mitglied im Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport kritisierte die „unklare Linie“ der Bayerischen Staatsregierung in der Bildungspolitik: „Die Reform hin zum G8 ist kopflos und überhastet erfolgt. Und nun versucht man durch das sogenannte Zusatzjahr zum G9 zurückzukehren. Das ist dem Bürger nicht zu vermitteln!“ sagte Gottstein und forderte eine konsequentere Bildungspolitik, die sich mehr Lehrer, kleinere Klassen und fachgerechteren Unterricht auf die Fahnen schreibe. Außerdem mangele es an Ganztagsangeboten, was der Vereinbarkeit von Familie und Beruf entgegenstehe, kritisierte Gottstein, ebenso, wie die große Zahl an ausfallenden Unterrichtsstunden: „Es ist an der Zeit, endlich Lehrer einzustellen, die jetzt arbeitslos auf der Straße stehen!“

Markus Reichhart, handwerkspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion, warb für eine stärkere Anerkennung der beruflichen Bildung. „Dem gesellschaftlichen Druck zu folgen und alle Kinder aufs Gymnasium zu schicken halte ich für falsch. Es ist besser, wenn junge Menschen zunächst eine ihrer Begabung entsprechende Schule besuchen und dann den Weg über die berufliche Bildung nehmen“, forderte Reichhart. Es gebe genügend Maßnahmen sich weiter zu qualifizieren, sagte Reichhart weiter. Er verwies dabei auf die mittlerweile hohe Zahl – knapp 43 Prozent – an Studenten, die nicht über die Allgemeine Hochschulreife an die Universitäten und Fachhochschulen gekommen seien sondern über den Weg der beruflichen Bildung. An dieser Stelle sieht er großen Handlungsbedarf: „Die beruflichen Schulen benötigen gut ausgebildete Lehrer und das entsprechende Material. Nur so kann dem Fachkräftemangel gerade im Handwerk begegnet werden.“

Die Abgeordneten nahmen die Vorschläge und die Kritik der Bürger entgegen. Im Landtag werde man die Themen weiter diskutieren und in Form von Anträgen einbringen.

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Kalkowski / Pressesprecher der JFW Neuburg